Spielvereinigung Hagen 1911 e. V.

Elfer im Trainingslager

Foto

Das letzte Wochenende vor Saisonstart nutzte die erste Mannschaft der Spvg. Hagen 11 um sich gemeinsam auf die bevorstehende Bezirksligasaison einzustimmen.
Dabei handelte es sich nicht um ein "typisches" Trainingslager. Im Vordergrund der Praxiseinheiten standen Teambuilding und mannschaftstaktische Schwerpunkte.
Auch Theorie war ein Programmpunkt. Das Team erarbeitete sich die Marschroute für die kommende Saison. Dazu gehörte das Benennen einer Spielphilosophie sowie das Aufstellen von Werten, die jedes einzelne Teammitglied verinnerlicht. Am Freitag reiste man ins Hotel Rüther nach Papenburg, dem ehemaligen Heimatort des sportlichen Leiters der Elfer. "Wir wurden herzlich empfangen und es fehlte uns an nichts. Sportgerechte Ernährung, Entspannung in der Sauna oder im hoteleigenen Schwimmbad usw.. Hinzu kommt die tolle Gastfreundschaft. Der frisch aufgestiegene Landesligist SC BW 94 Papenburg hat uns eine Kabine und einen Rasenplatz zur Verfügung gestellt. Optimale Voraussetzungen für ein gelungenes Trainingslager", war Kai Langenbruch voll des Lobes.
Nach der Ankunft des Teams standen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Trainer Stefan Mroß bat seine Truppe anschließend zur ersten Theorieeinheit ehe das Pflichtprogramm gegen Mitternacht endete.
Der Samstag begann dann um 7:30 Uhr mit einem morgendlichen Lauf durch das beschauliche Papenburg.
Nach dem reichhaltigen Frühstück ging es auch schon wieder auf den Sportplatz.
Statt einer zweiten Trainingseinheit stand am Nachmittag ein Testspiel auf dem Programm. Im holländischen Groningen wurde das Team vom Viertligisten Be Quick 1887 empfangen. In einem Stadion mit Kunstrasenplatz, welches 12.000 Zuschauer fasste, bekamen die Elfer vor allem in der ersten Halbzeit eine Lehrstunde vom Nachbarn aus den Niederlanden.
"Da hat man gemerkt, dass der Gegner drei bis vier Klassen höher spielt als wir. Das war gutes Regionalliganiveau. Be Quick war uns sowohl physisch als auch spielerisch klar überlegen. Als die Quick Boys ihre zweite Garnitur auf dem Feld hatten, lief es wesentlich besser und wir haben nur noch ein Elfmetertor zugelassen. Nachdem die erste Hälfte 1-5 ausging, konnten wir uns in der zweiten Halbzeit ein Remis erspielen. Die Jungs waren aber gar nicht enttäuscht, sondern mussten der Leistung des hochklassig spielenden Gegners Respekt zollen und können viel lernen", konnte Trainer Mroß dem Endergebnis von 2-6 auch Positives abgewinnen.

Nach drei Trainingseinheiten und einem sehr intensiven Spiel gegen einen holländischen Viertligisten gab es natürlich die ein oder andere Blessur. Physiotherapeut Björn Grobe hatte sein Hotelzimmer in eine "Praxis" verwandelt und stand den Spielern zu jeder Zeit zur Verfügung. "Das hat den Jungs unheimlich gut getan wenn sie nach der Belastung von Grobi behandelt wurden", war Ronny Ogonda, der das Team betreute, froh über Grobes Engagement.

Auch die Arbeit mit den Torhütern kam nicht zu kurz. Torwarttrainer Christopher Krüger, der auch bei der Jugend von Fortuna Düsseldorf tätig ist, nahm sich für die vier Torhüter viel Zeit. Neben Michel Klose und Niklas Ester durften Dennis Becker aus der Reserve sowie Justus Nieder aus der A-Jugend mit ins Intensivwochenende starten.

Der Samstag wurde durch einen Grillabend abgerundet, bei dem Kai Langenbruch und Magnus Becker ihr Talent als Grillmeister unter Beweis stellten. Bei Wurst und Getränken durften die Elfer im Vereinsheim der Papenburger gemeinsam das Supercup-Finale schauen.
"Es war toll, wie herzlich wir hier durch BW Papenburg und Hotel Rüther empfangen wurden. Mehr Gastfreundschaft geht kaum", freute sich Klubchef Becker über die tolle Atmosphäre. Er bedankte sich im Namen der Elfer-Familie beim Gastverein und der Hotelchefin und übergab beiden einen Wimpel.

Nach der morgendlichen Laufeinheit und dem Frühstück ging es dann zurück in die Volmestadt, wo im Mercure Hotel das Mittagessen serviert wurde. Nachdem sich das Team im Hotel zum Mannschaftsfoto aufgestellt hatte, stand als Abschluss des Wochenendes ein Testspiel gegen den Dortmunder Bezirksligisten FC Roj auf dem Programm.
Trotz der müden Beine gestalteten die Elfer das Spiel offen, standen defensiv kompakt und ließen kaum Möglichkeiten zu. Im Gegenzug ließen Babayigit, Wilke und Makowski beste Einschussmöglichkeiten aus, so dass unterm Strich ein leistungsgerechtes Remis stand.

Bundesliga und Championsliga!

Live auf Sky im Vereinsheim Fussball gucken!!!

Grafik


Foto Vereinsheim